Innehalten beim Seewind

Gestern habe ich den gleichen Spaziergang gemacht wie letzte Woche. Wie jedes Mal fasziniert mich das Kunstwerk auf dem Weg. Seewind heißt es.

Gemacht haben den Stahlriesen Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff, wie ein Schild beim Kunstwerk verrät. Die Stahlröhren sind nicht massiv, sondern hohl, wie ein Klopftest zeigt. Sie sind zusammengeschweißt aus gebogenen dünnen Stahlrohren.

Ich mag, wie sie sich in den Himmel winden, wenn ich mich darunter stelle. Ich mag, über die Röhren streichen und das Metall der einzelnen Stahlrohre fühlen. Ich mag, dass dieses Kunstwerk mich auf dem Weg zur Förde zum Innehalten einlädt. Jedes Mal.

4 Gedanken zu „Innehalten beim Seewind

  1. Schön beschrieben, in Berlin (auf dem Tauentzien) steht eine Skulptur, die Eurer sehr ähnelt. Ich schau mal nach, ob es die selben (?!) Künstler sind.

  2. Es sind die selben, „unsere“ Skulptur heißt „Broken Chains“. Ich gestehe: es hat mich noch nie gereizt sie anzufassen. Wird nachgeholt ?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.