
Auf einer Erledigungsrunde durch die Innenstadt mache ich einen Abstecher zum Bootshafen: den Weihnachtsbaum will ich in meinem Adventskalender haben.

Auf einer Erledigungsrunde durch die Innenstadt mache ich einen Abstecher zum Bootshafen: den Weihnachtsbaum will ich in meinem Adventskalender haben.

Zunächst ist mir nicht bewusst, was ich an dem Blick auf den Bordesholmer See weihnachtlich finde. Ich gehe ein bisschen spazieren und dann fällt’s mir ein: weiß und rot sind diese gebogenen Zuckerstangen, die in amerikanischen Weihnachtsbäumen hängen.

In der Mittagspause fahre ich an die Förde und bin überrascht: sie ist märchenhaft nebelverhangen.
Auf der Reventloubrücke ist ein Fotograf unterwegs, der dasselbe Motiv zu fotografieren scheint, wie ich. Schwer bepackt mit Fotoausrüstung sieht er ernst an mir vorbei. Ich spreche ihn nicht an. Schweigend fotografieren wir in den Nebel.

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Donnerstag habe ich auf dem Ostufer einen großen beleuchteten Weihnachtsbaum gesehen. Den wollen wir heute suchen. Wir fahren nach Mönkeberg, wo wir ihn vermuten. Nichts. In Heikendorf nichts und in Kitzeberg auch nicht. Verflixt.
Wir fahren aufs Westufer an die Stelle, von der aus ich den Weihnachtsbaum gesehen habe. Und da leuchtet er: hell und groß. Wir verorten ihn zwischen Kitzeberg und dem Kraftwerk. Vielleicht machen wir uns demnächst nochmal auf den Weg.

Im Werksbad ist heute Werksbad-Weihnachts-Wichteln. Den Weihnachtsmann treffe ich in diesem Teil der ehemaligen Damenumkleide des Lessingbads. Er ist sofort zu einem Fotoshooting bereit.

Nach der Arbeit nimmt mich ein CoWorker mit dem Auto mit zur Förde und lässt mich beim Kieler Yacht Club aussteigen. Von dort sehe ich am Ostufer einen schönen großen erleuchteten Tannenbaum, aber die Kamera fängt ihn nicht ein. Dafür leuchten vor dem Yacht Club viele kleine Lichter in weiß und blau.

Kalt, kalt, kalt. Finger und Worte sind mir eingefroren am Germaniahafen.

Dieses Gewässer ist trockengelegt. Leider für immer. Ich bin nicht direkt im Schwimmbecken des Lessingbads, sondern in der ehemaligen Damenumkleide im Lichtfeldstudio. Hier steht ein Tannenbaum mit Weihnachtskugeln. Die sind eigentlich nicht als Fotomodel gebucht.
Heute Abend ist Open Studio und Dieter hat ein Model organisiert, dass auf TFP-Basis, also time for picture wie ich lerne, für Fotos posiert. Ich sehe zum ersten Mal einem Model bei der Arbeit zu; beim präzisen Wechseln ihrer Posen erinnert sie mich an eine Living Doll.

Schnee, Schnee, Schnee: Es schneit den ganzen Tag. Alles ist wieder mit einer schönen weißen Schneeschicht überzogen. Auf dem Weg ins Werksbad komme ich am Schrevenpark vorbei und habe diesen Winterblick auf den Schreventeich.
Mir gefallen die vereinzelten roten Beeren in der verschneiten Hecke und ich finde, der Schreventeich sieht aus wie ein romantischer Flußlauf. Und das mitten in der Stadt.