Dicker Nebel über der Förde

Zuerst habe ich ein langes Gesicht gemacht, weil der Nebel den zarten morgendlichen Sonntags-Sonnenschein verdrängt hat. Dann hat mir der Spaziergang richtig Spaß gemacht und ich habe mich wie ein Kind gefühlt, das seine Stadt im Nebel erkundet.

Das Gebäude der Stena-Line war von Nebel umhüllt, dessen Aussichtsplattform war leider nicht zugänglich. Aber schon von der Stahltreppe außen am Gebäude war nichts von der Förde zu sehen, so dick war der Nebel. Ganz schnell wollte ich dann zum Sartorikai und direkt ans Fördeufer.

Als ich so an der Förde stand, hat mich der Nebel über dem Wasser an die alten Edgar-Wallace-Filme erinnert. Da ist der Nebel immer so schön gruselig über die Themse gewabert und Klaus Kinski hat irre geschaut. Ich habe mich gefragt, ob der Frosch mit der Maske noch aus dem Wasser steigt, während ich dort stehe. Dabei habe ich mich ein bisschen wohlig gegruselt.

3 Gedanken zu „Dicker Nebel über der Förde

      • Oh nein, den muss man nicht gesehen haben, der ist wirklich so 80er von John Carpenter – wohl in den 2000er neu verfilmt.
        Da ist der Nebel immer so gekommen und wenn er wieder gegangen war, lagen da Leichen rum – aber nicht wie bei Giftgas, sondern eher wie bei Seeräuberüberfällen …

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