Sünndag in Friedrichskoog

Die Austernfischer legen einen Klangteppich aus „pik-pik-pik“ in die Luft, dazwischen rufen Kiebitze „kieh-wit“ und Silbermöwen ihr „kjau“. Ein Schaf blökt. Der Himmel ist blau, die Sonne scheint, der Westwind weht; trotzdem ist es warm.

So en norddüütsche Sommersünndag kann bannig scheun sien.

Blogferien

Die Kieler Woche wirft ihre Schatten voraus: das gelb-blaue Musikzelt steht, Freßbuden werden aufgebaut und die Gorch Fock hat auch schon festgemacht.

Selbst die Heckenrosen präsentieren sich in Höchstform: lila, rosa und pink blühen sie am Hindenburgufer.

Und ich? Ich mache Blogferien. Am Montag 1. Juli 2013 lest Ihr wieder von mir. Ich wünsch‘ Euch eine gute Zeit. Bis dann.

An der Oker

Die Oker begegnet mir überall in Wolfenbüttel: vom Bahnhof in die Innenstadt überquere ich eine Brücke über die mit Büschen zugewachsene Oker, gehe dann ein Stück die Fußgängerzone entlang, links das befestigte Ufer der Oker, und aus meinem Zimmerfenster in einer alten Mühle blicke ich vom dritten Stock auf die Oker.

Das Foto zeigt Klein Venedig, wie die Wolfenbüttler den Teil der Oker nennen, der mal zu einem Grachtensystem in der Stadt gehört haben soll. Eine Einheimische erklärt, das Wasser sei sonst klarer. Ob ich das glauben soll? Egal. Ein Postkartenblick ist’s sowieso.